Elbe-Elster-Bibnet. Im Schatten des Vulkans

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Millionen von Menschen leben im Schatten von Vulkanen. Auch die Einwohner der Karibikinsel Montserrat. Nach fast 400 Jahren Ruhe brach der Vulkan La Soufriere am 18. Juli 1995 aus und speit seither Asche und Lava. Seitdem rasen immer wieder Gemische aus Asche, Gasen und Gesteinsbrocken mit bis zu 300 km/h zu Tal. Diese bis zu 600 Grad Celsius heißen, sogenannten pyroklastischen Ströme löschen auf ihrem Weg nach unten jedes Leben aus. Über die Hälfte Montserrats gleicht mittlerweile einer Mondlandschaft. Mit einem internationalen Wissenschaftlerteam beobachtet der Direktor des Montserrat Volcano Observatory, Simon Young, den Vulkan seit der ersten Eruption. Ziel ist es, den unberechenbaren Berg zu verstehen. Erst dann kann ein effektives Frühwarnsystem entwickelt werden, das eine gewisse Sicherheit verspricht. Doch selbst die Forscher mussten schon mehrfach den Sitz ihres Instituts verlegen, um nicht selbst Opfer des Berges zu werden. Die GEO-Reportage reist in ein zerstörtes Paradies, in dem der Ausnahmezustand noch immer den Alltag bestimmt.

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