Elbe-Elster-Bibnet. Apnoe-Taucher - Im Tiefenrausch

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Bis vor 100 Jahren glaubten Wissenschaftler, der Mensch könne nicht tiefer als 30 Meter ohne Atemgerät tauchen. Eine neue Generation von Freitauchern hat die Grenzen weit nach unten verschoben. Die Extremsportler gehen ohne Atemgeräte unter Wasser. Sie nennen sich Apnoe-Taucher (apnoe: ohne Luft). Der Apnoe-Taucher Sven Penszuk will mit 42 Metern seinen persönlichen Tiefenrekord brechen. Ohne Atemgerät, ohne Hilfsmittel außer seinen Flossen. In dreißig Metern Tiefe wird die Lunge durch den Wasserdruck so komprimiert, dass ihr kleinstmögliches Volumen erreicht ist. Der Unterdruck, der entsteht, zieht übermäßig viel Blut in die Lungenblässchen. Nur so können die Apnoetaucher überleben: Würde das Blut nicht die Lungenblässchen aufblähen, könnte die Lunge dem Außendruck nicht standhalten und würde platzen. Sein großes Vorbild ist der Kubaner Pipin Ferreras. Der "Fish-Man" rast einsam auf einem bleibeschwerten Tauchschlitten in lebensgefährliche Tiefen. Mit 165 Metern will Ferreras den nächsten Rekord aufstellen. Und eines Tages, davon ist er überzeugt, wird er die magische 200-Meter-Grenze überschreiten. Die GEO-Reportage begleitet die Apnoe-Taucher in die Einsamkeit des Ozeans.

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