Elbe-Elster-Bibnet. Die Frucht, die aus der Dürre kam

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Die Wüste Namib, im Südwesten Afrikas, ist eines der wenigen Gebiete der Erde, in dem es fast nie regnet. Hier leben die Topnaar, eines der letzten Wüstenvölker der Erde. Wie bei vielen Naturvölkern ist ihre traditionelle Lebensweise bedroht, doch eine Frucht, die in der Wüste wächst, weckt Hoffnung. Sie könnte das Überleben der Topnaar in der Namib sichern. Rudolf Dauseb, der Angehörige der Topnaar will die Zukunft seines Volkes mit Hilfe der Nara-Melone sichern. Einer Frucht, die seinem Volk schon seit Jahrtausenden das Überleben in der unwirtlichen Umgebung der Namib ermöglicht. Die Nara-Melone soll kultiviert und systematisch angebaut werden, durch die entstehende Industrie könnten Arbeitsplätze geschaffen werden. Fünf Monate im Jahr kann die Melone geerntet werden. Die Frucht ist vielseitig verwendbar, selbst die Schalen werden nicht entsorgt, sondern als Tierfutter genutzt. Das aus seinen Samenkörnern gewonnene Öl ist fünfmal so nahrhaft wie normales Speiseöl. Wissenschaftler sehen auch eine mögliche Verwertung der Frucht in der Kosmetikindustrie. Zur Pflanzenbewässerung könnte mit Hilfe von Kollektoren der Luft Feuchtigkeit entzogen werden. Die Reportage schildert den Kampf des Wüstenvolkes um seine Existenz.

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