Elbe-Elster-Bibnet. Baumeister der Wüste

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Verborgen in der jordanischen Wüste liegen die Ruinen des antiken Petra. Vor mehr als zweitausend Jahren hatte sich hier ein Nomadenvolk aus Nordarabien mit Petra als Hauptstadt eine neue Heimat erschaffen. Heute ergründen Wissenschaftler die antike Wüstenarchitektur und entdeckten dabei den Nutzen der nabatäischen Baukunst für das moderne Leben in der Wüste. Wüsten sind Orte der Extreme: Heiß, trocken und sandig, aber auch eisig kalt, stürmisch und von plötzlichen Wolkenbrüchen heimgesucht. Auf der Suche nach Lösungen für die Zukunft stießen die Architekten David Pearlmutter und Isaac Meir vom israelischen "Jacob Blaustein Institut" für Wüstenforschung auf die antike Felsen-Stadt Petra in Jordanien. Hier hatten die Nabatäer bereits vor mehr als 2000 Jahren Wohnbedingungen geschaffen, die perfekt an das Leben in der Wüste angepasst waren. Pearlmutter und Meir begannen auf dem Universitätscampus architektonische Experimente durchzuführen. Die beiden Forscher waren von ihren Modellhäusern derart begeistert, dass sie kurzerhand selber mit ihren Familien dort einzogen. Die Reportage unternimmt eine Reise in die Negev Wüste auf den Spuren der Nabatäer, deren uraltes Wissen den Menschen, die heute in der Wüste leben, helfen kann.

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