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Die frisch operierten Füße der kleinen Silara schmerzen unter dem Gipsverband. Bis vor wenigen Wochen waren ihre Eltern noch ohne jede Hoffnung, die Verwachsungen an den Füßen jemals operieren lassen zu können. Als der Lifeline Express im kleinen Ort Jasidhi eintrifft, belagern Tausende Menschen den Zug. Das Projekt bietet medizinische Hilfe dort, wo normalerweise kein Arzt hinkommt. Die Hilfsorganisation des Tata Steel Konzerns, eines der größten indischen Unternehmen finanziert den vierwöchigen Aufenthalt in Jasidhi. Der Zug, der einen kompletten Operationssaal enthält, reist seit zehn Jahren durch die schwach entwickelten Regionen des Subkontinents. Über 300.000 Menschen, unter ihnen viele Kinder, wurden bisher kostenlos behandelt. Die Reportage begleitet die Arbeit des Lifeline Express bei seiner Station in Jasidhi und beobachtet den Organisator Arvind bei der Koordination dieses gewaltigen Unternehmens. Mit 50.000 Menschen hatte Arvind gerechnet, aber es wurden mehr.

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