Elbe-Elster-Bibnet. Die Legende von den Killerbienen

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1956 hatte der Genetiker Warwick Estavam Kerr im Auftrag der brasilianischen Regierung einige Bienenköniginnen aus Afrika nach Brasilien gebracht. Um die Honigproduktion zu steigern, kreuzte er die sehr produktive, jedoch angriffslustige afrikanische Art mit der in Südamerika bereits vor Jahrhunderten eingeführten Europäischen Honigbiene. Die so entstandenen afrikanisierten Bienen waren vitaler, aber auch aggressiver als andere Honigbienen. Ein Jahr später geriet das Experiment außer Kontrolle: 26 der neu geschaffenen Hybridvölker entkamen in die Wildnis. Mit rasanter Geschwindigkeit vermehrten und verbreiteten sie sich bis nach Nordamerika. Dort gerieten sie als Killerbienen in Verruf. Sie griffen Mensch und Tier an und verdrängten einheimische Bienenarten. Gerald Kastberger, ein engagierter Bienenforscher aus Österreich, ist in den USA und Brasilien unterwegs, um diese Insekten zu erforschen, sie zu entmystifizieren und die Gründe ihrer Angriffsbereitschaft zu klären.

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