Elbe-Elster-Bibnet. Die Schule der Inuit

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Nordgrönland, ein Fjord nördlich des Polarkreises. Es ist bitterkalt, 30 Grad minus. Vor einer improvisierten Hütte sitzen drei Kinder im Schnee und spielen Karten, zwei andere knüpfen Kordeln und Haken zusammen. In wenigen Stunden werden sie die Schlittenhunde einspannen. Dann geht es noch weiter raus aufs ewige Eis. Die Inuit-Jugendlichen des Heims Bornehjemmet im grönländischen Uummannaq sind nicht anders als ihre Altersgenossen in Europa. Sie träumen von Popstars, spielen mit dem Game-Boy, vernachlässigen ihre Hausaufgaben. Seit drei Wochen allerdings kampieren sie in der Eiswüste. Sie sind Teilnehmer einer Hundeschlitten-Expedition: Zwei Monate lang fahren sie 1500 km in Richtung Nordpol. Hier sollen sie lernen, im Eis zu überleben, um auch später im Alltag besser zu recht zu kommen. Die Jugendlichen stammen allesamt aus problematischen Familien. Der Grönländer Ole Jorgen gründete das Projekt vor sieben Jahren. Seine Ziel: Kindern aus schwierigen Verhältnissen die Chance zu bieten, durch ihre Erfahrungen im Eis neuen Halt und Selbstvertrauen zu finden. Einmal pro Jahr startet die Expedition von Uummannaq aus.

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