Elbe-Elster-Bibnet. Beuteltiere an der Börse

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Mit lautlosem Schritt führt John Wamsley durch das nächtliche Warrawong Earth Sanctuary, das erste private Schutzgebiet für australische Tiere und Pflanzen. Die meisten der hier ursprünglich lebenden Beuteltiere sind aus Europa eingeschleppten Raubtieren wie Katzen und Füchsen zum Opfer gefallen. In Warrawong dagegen haben fremde Zuwanderer nichts mehr zu suchen. "Tod den Katzen" - das ist Wamsleys Schlachtruf! Seit über 30 Jahren kämpft der heute 64-jährige dafür, die ursprüngliche Artenvielfalt in Australien wieder herzustellen. Er arbeitet mit radikalen Methoden: Wamsley kauft große Flächen Land, zäunt diese ein und erschießt alle darin lebenden Tiere, die einst nach Australien eingeführt worden sind. Dann siedelt er bedrohte einheimische Tiere und Pflanzen an. Seiner Meinung nach versagt das staatliche Naturschutzsystem völlig. "Die Nationalparks seien tot wie Friedhöfe", sagt Wamsley. Sein Ziel ist es, ein Prozent der australischen Landmasse in umzäunte Schutzgebiete umzuwandeln. Ein gigantisches Projekt!

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